Wagner kontert Vogt!

Der Kreisvorsitzende der Herner JuLis, Manuel Wagner, nimmt zur Kritik von Alexander Vogt am Azubi-Ticket Stellung. Der Landtagsabgeordnete der Herner SPD Alexander Vogt hat das von der NRW-Koalition auf den Weg gebrachte Azubi-Ticket als Mogelpackung bezeichnet. Vogt kritisiert dabei, dass Azubis mehr zahlen müssten als Studierende. Für die Jungen Liberalen vor Ort ist diese Kritik jedoch nicht gerechtfertigt.

Die Kritik, die Vogt hier äußert, hat keine Grundlage und hat schon populistische Züge. Mir zumindest wäre es neu, dass die Landesregierung etwas mit dem Studententicket zu tun hat. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso hier versucht wird, zwei Gruppen gegeneinander auszuspielen und ein gutes Projekt madig zu reden. Zudem haben Betriebe bereits angekündigt, dass sie das Ticket bezuschussen werden, um ihre Attraktivität auf Bewerber zu erhöhen. Das Semesterticket ist eine Vereinbarung der Studierendenschaften der Hochschulen mit den Verkehrsbetrieben. Zudem gibt es noch einen weiteren Punkt, der die beiden Tickets voneinander unterscheidet. Als Studierender habe ich keine Wahl, ob ich das Ticket erwerben möchte oder nicht. Es ist automatisch beinhaltet, wenn ich den Semesterbeitrag begleiche. Das Azubi-Ticket ist freiwillig und im Vergleich zu den sonstigen VRR-Tarifen sehr preiswert. Ein solches Ticket ist schon lange überfällig. Generell stellt sich den JuLis Herne die Frage, wieso so ein Ticket in sieben Jahren Rot-Grün nicht eingeführt wurde. Es ist nicht das erste Mal in dieser Legislaturperiode, dass von Seiten der SPD Projekte der NRW-Koalition kritisiert worden sind, die die Regierung zu vor nicht auf die Reihe bekommen hat. Vielleicht ist auch einfach Frust dabei, dass die Regierung in NRW seit der Landtagswahl ruhig und gut arbeitet.

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