„Vice“-Artikel zeigt das Herner Imageproblem auf!

Rhein-Herne-Kanal
Rhein-Herne-Kanal
Quelle: www.pixabay.com

Das Herne auf der Online-Plattform „Vice“ auftaucht, die vor allem junge Leute anspricht, ist zunächst nichts Negatives. Doch der Artikel, der sich um das Alkoholverbot an  öffentlichen Plätzen dreht, offenbart deutlich, dass Herne ein Imageproblem hat. Das sehen zumindest die Jungen Liberalen in Herne so. Dabei steht noch nicht Mal, dass eigentliche Thema im Vordergrund, sondern die Worte, die der Autor über Herne und Wanne-Eickel an sich verliert.

Julis Herne
Manuel Konopczynski

„ Herne ist einer dieser Städte, die man eigentlich gar nicht kennen muss. So beginnt der Autor des Berichts am Anfang. Weiter geht es damit, dass wir zumindest eine U-Bahn- Linie nach Bochum besitzen und gute Verbindungen in die anderen umliegenden Städte haben. Auch die restliche Beschreibung unserer Stadt ist nicht wirklich verlockend. Der Artikel stellt in aller Kürze genau das heraus, was wir seit Jahre Anprangern: Herne ist unbekannt, hat kein Image und ist für junge Menschen unattraktiv!“, so der Kreisvorsitzende der JuLis Manuel Konopczynski.

Für die JuLis Herne ist der Artikel ein Aufruf. Ein Aufruf, nicht nur die begonnenen Initiativen weiter auszuführen und noch mehr Kraft reinzulegen.

„In Herne ist glaube ich schon verstanden worden, dass die Stadt mehr kann und das dies auch besser kommuniziert werden muss. Herr Wendrich macht mit seiner Imagekampange einen tollen Job. Ich hoffe nur, dass das Endergebnis mit Leben gefüllt wird und nicht nur auf dem Briefkopf der Stadt steht. Und auch der von uns und den Jusos angetriebene Jugendtisch ist gut gestartet. Es bewegt sich also, was in Herne. Und auch wenn die Stadt in dem „Vice“-Artikel nicht gut weg kommt. Schlechte Werbung ist immer besser als keine Werbung.“, so Konopczynski weiter.

Die Jungen Liberalen sind auf jeden Fall weiter hin der Meinung, dass Herne das Potential hat eine junge, lebendige und für junge Menschen interessante Stadt zu sein. „Ich glaube der Groschen bei Politik und Verwaltung ist hierfür gefallen. Ich bin guter Dinge. Vielleicht berichtet „Vice“ dann ja in ein paar Jahren nochmal über Herne. Dann aber bitte nicht mehr als Sodom und Gomorrha der Ruhrgebiets, sondern als Garten Eden für junge Menschen, aufstrebende Künstler und Hochburg für Start-Ups.“, so Konopczynski abschließend.

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