JULis betrübt über die Scließung des NILs

4. Mrz 2015
Manuel Konopczynski
Manuel Konopczynski
Das “Nils” in Herne-Mitte schließt Ende Mai endgültig seine Tore. Die Freien Demokraten vor Ort finden dies ziemlich Schade, gerade weil das Nils eines der wenigen Treffpunkte für junge Menschen in Herne ist:
„Wir haben in Herne generell wenige Anlaufpunkte für junge Menschen, um einen anstrengenden Tag an der Uni, nach der Arbeit oder einen Abend am Wochenende ruhig und gemütlich ausklingen zu lassen. Mit dem Nils stirbt eine weitere Alternative. Es ist sehr bedauerlich und macht Herne für junge Menschen leider  unattraktiver!“, so FDP-Chef Thomas Bloch.

Für die Freien Demokraten und die Jungen Liberale steht fest – hier muss sich etwas ändern: Will die Stadt langfristig überleben, muss man den Blick in die Zukunft richten und nicht in der Vergangenheit schwelgen bzw. den Status quo bedauern. Herne hat Potenzial und ist besser als sein Ruf. Wir müssen endlich neue Wege einschlagen und vorweg gehen“, gibt sich Konopczynski selbstbewusst. Bloch ergänzt: „Wir brauchen neue Konzepte für eine Szene-Kultur und ein besseres Marketing. Herne hat viele Möglichkeiten. Wir müssen uns endlich auf unsere Stärken und Vorteile berufen. Herne verdient eine breite Brust, die müssen wir nun zeigen! Wir müssen mehr junge Menschen in die Stadt holen und dürfen nicht zur Seniorenstadt werden. Jung und Alt – die gesunde Durchmischung ist wichtig!“

Aus diesem Grund werden die Freien Demokraten Anfang April ihr neues Zukunftskonzept für Herne vorstellen. Gemeinsam kann man viel erreichen!

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